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Pfarrkirche St. Medardus in Mehring Drucken E-Mail

Mehring.
Der Ortsname „Mehring“ wurde 721 mit der Gründung des Klosters Prüm erstmals urkundlich erwähnt und wurde damals noch „Sairingas“ genannt. Der Name leitet sich ab aus dem keltischen mariniacum – Hof des Marinus. Es ist daher wahrscheinlich, dass vor den nachweislichen römischen Siedlungen bereits eine keltische Ansiedlung gab.

 

 

 

Die Pfarrkirche
Die Kirche St. Medardus wurde 1834 erbaut. Der Unterbau des Turms an der Ostseite stammt von Georg Judas (1723). Der Hochaltar weist Rokokoformen auf. Es handelt sich bei dem Kirchengebäude um einen nach Südosten gerichteten kubischen klassizistischen Saalbau mit Fassendenflankenturm. Der Bau wurde vom Trierer Architekten Johann Baptist Bingler errichtet. Zwei Stockwerke des Turms des Vorkängerbaus von 1723 wurden miteinbezogen.
Im Innern der Kirche befinden sich Figuren des 17. Jahrhunderts. Der Hochaltar und der mit Putten geschmückte Tabernakelaltar stammen vom Ende des 18. Jahrhunderts. Der Taufstein ist in die Erbauungszeit zu datieren. Die Dekorationsmalerei stammt vom Maler Stolzenberg (1910).

 

 

 

Eibe auf dem Kirchplatz
Auf dem Kirchplatz steht die einzige geschützte Eibe im Landkreis Trier-Saarburg. Die Eibe ist eine der wenigen einheimischen Nadelbäume unserer Wälder und kann über 1000 Jahre alt werden. Sie wächst sehr langsam und liefert zähes Holz. Ihre Nadeln und Fruchtkerne sind für Mensch und Tier giftig. Aus diesen Gründen wurde sie jahrhunderte lang zurückgedrängt und ist heute in den Wäldern nur noch vereinzelt zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 
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